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Softline Gruppe veröffentlicht vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2018

4. Quartal legt im Ergebnis kräftig zu und baut den Umsatz weiter aus // Umsatzplus von 7,5 Prozent auf  25,9 Mio. EUR für das Gesamtjahr 2018 //
EBITDA auf Konzernebene mit 0,8 Mio. EUR deutlich positiv // Auftragsbestand gegenüber Vorjahr um 32,4 Prozent auf 23,3 Mio. EUR ausgebaut

Leipzig, 26. März 2019 – Die Softline Gruppe, ein international tätiges IT-Beratungsunternehmen mit Fokus auf Software Asset Management (SAM), Informations- und IT-Sicherheit, Digital Workplace sowie Cloud und Future Datacenter veröffentlicht heute die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2018.

Die Softline Gruppe konnte im Geschäftsjahr 2018 ihre Umsatzerlöse das vierte Jahr in Folge steigern und erzielte mit 25,9 Mio. EUR ein Umsatzplus von ca. 7,5 Prozent gegenüber 24,1 Mio. EUR im Vorjahr.

Der am stärksten wachsende Geschäftsbereich Software Asset Management hat mit einem Zuwachs von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr den größten Beitrag zum Konzernumsatz geleistet. Bezogen auf die DACH-Region betrug der Anstieg herausragende 33 Prozent. Der Bereich Consulting, mit den Kernthemen Informations- und IT-Sicherheit sowie Infrastruktur- und Virtualisierungsberatung, ist um ca. 24 Prozent gewachsen. Der Bereich Recruiting Services hat sich gegenüber dem Vorjahr mit einem Plus von ca. 15 Prozent ebenfalls hervorragend weiterentwickelt.

Der Umsatz im Bereich Managed Field Services ging zwar zurück, dieses jedoch erwartet, und liegt mit 3,8 Mio. EUR im Gesamtjahr noch ca. 0,2 Mio. EUR über Plan. 

Die Entwicklung unserer französischen Tochtergesellschaft, mit dem Fokus auf Softwareprodukte und begleitende Dienstleistungen, lag dagegen unter den Erwartungen. Hier konnte die geplante Umsatzsteigerung im Bereich Softwarevertrieb trotz umfangreicher Investitionen in Vertrieb und Marketing nicht realisiert werden. Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr um 0,5 Mio. EUR auf 2,5 Mio. EUR zurückgegangen und liegt damit deutlich unter dem Planumsatz von 5,2 Mio. EUR.

Das operative Ergebnis auf EBITDA-Ebene liegt nach einem ergebnisstarken vierten Quartal bei ca. 0,8 Mio. EUR und damit nur leicht unter dem Vorjahresergebnis von 0,85 Mio. EUR. Während in den operativen Gesellschaften der Region DACH das Vorjahresergebnis trotz ergebnisbelastender Einmaleffekte (Grippewelle mit über 300 Kranktagen im ersten Halbjahr 2018) um ca. 15 Prozent auf 1,3 Mio. EUR gesteigert werden konnte, musste in den Auslandsgesellschaften ein deutlicher Ergebnisrückgang verzeichnet werden. Trotz erreichter Planumsätze in der Region Northern Europe (Benelux, UK und Nordics) wurde das Ergebnisziel aufgrund von kundenbedingten Projektverzögerungen sowie geringerer Auslastung deutlich verfehlt. Bereits zur Jahresmitte 2018 eingeleitete Gegensteuerungsmaßnahmen machen sich zum Jahresende 2018 auf der Auftragseingangsseite bereits deutlich bemerkbar. Diese werden sich aber erst in der ersten Jahreshälfte 2019 im Ergebnis positiv auswirken.

Das operative Ergebnis in unserer französischen Tochtergesellschaft ging auf -331 TEUR zurück (Vorjahr: -123 TEUR), im Wesentlichen durch die getätigten Investitionen und den Rückgang des Umsatzes. Um dieser Entwicklung entgegenzusteuern, haben wir bereits im dritten Quartal 2018 damit begonnen, die Gesellschaft in Frankreich zu restrukturieren und bieten mittlerweile wie in den anderen Ländergesellschaften hochwertige IT-Beratungsleistungen in den Bereichen Software Asset Management und IT Service Management an, was zu einer deutlichen Erholung im Geschäftsjahr 2019 führen soll. Der Auftragsbestand der gesamten Softline Gruppe konnte wie bereits in den Vorjahren kontinuierlich gesteigert werden und beträgt zum Jahresende 23,3 Mio. EUR (Vorjahr: 17,6 Mio. EUR). Davon entfallen ca. 12,4 Mio. EUR für das Jahr 2019, 6,2 Mio. EUR für 2020 und über 4,7 Mio. EUR für 2021.

Damit hat die Softline Gruppe eine sehr gute Ausgangsbasis für die geplante Umsatz- und Ergebnissteigerung in den kommenden Jahren gelegt und führt den Aufwärtstrend der in den letzten vier Jahren gezeigten Umsatz- und Ergebnisentwicklung weiter fort. Vor dem Hintergrund der strategischen Weiterentwicklung der einzelnen Portfolioelemente in allen Geschäftsbereichen erwarten wir für das Geschäftsjahr 2019 eine weitere Umsatzsteigerung auf ca. 28 – 30 Mio. EUR mit einer EBITDA-Marge von 4 – 5 Prozent.

Martin Schaletzky, CEO der Softline AG, kommentiert die Ergebnisse wie folgt: „Der in 2018 gegenüber dem Vorjahr erneut gestiegene Umsatz sowie der sehr hohe Auftragsbestand zum Jahresende bestätigen uns in unserer Unternehmens- und Wachstumsstrategie. Während wir mit der Umsatzentwicklung insgesamt sehr zufrieden sind, insbesondere in unseren Kernbereichen ‚Software Asset Management‘, ‚Informations- und IT-Sicherheit‘, ‚Cloud und Future Data Center‘ sowie ‚Digital Workplace‘, zeigt das aktuelle Ergebnis zum Jahresende noch deutliches Entwicklungspotential. Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr bereits umfangreich in neue Mitarbeiter sowie die Aus- und Weiterbildung unserer bestehenden Mitarbeiter investiert. Parallel haben wir uns intensiv mit der Ergebnisentwicklung, insbesondere in den margenschwachen Geschäftsbereichen (Managed Field Services) und in den Auslandsgesellschaften, beschäftigt. Dadurch erwarten wir bereits im aktuellen Geschäftsjahr 2019 neben einem weiteren Umsatzanstieg eine deutliche Ergebnissteigerung“, so das Fazit von Martin Schaletzky.

Als nicht operativ tätige Holding wird die Softline AG unter Einbeziehung der Umsatzzahlen und Ergebnisse ihrer inländischen und ausländischen Tochtergesellschaften im Mai 2019 den Geschäftsbericht zum Geschäftsjahr 2018 veröffentlichen.