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Softline AG veröffentlicht Geschäftsbericht 2020: Erfolgreiche Entwicklung trotz Pandemie fortgesetzt

Leipzig, 19. Mai 2021 – Die Softline AG, Muttergesellschaft einer international tätigen IT-Beratungsgruppe mit Fokus auf IT- und Software Asset Management, Informations- und IT-Sicherheit, Cloud und Future Datacenter sowie Digital Workplace, veröffentlicht heute ihren Geschäftsbericht 2020.

Als nicht operativ tätige Holding konnte die Softline AG gemeinsam mit ihren nationalen und internationalen Tochtergesellschaften im Geschäftsjahr 2020, trotz der pandemiebedingten Beeinträchtigungen, ihre erfolgreiche Geschäftsentwicklung fortsetzen und auf Konzernebene analog zum Vorjahr einen Umsatz von ca. 28,0 Mio. EUR erzielen.

Martin Schaletzky, Vorstand der Softline AG, beurteilt die Geschäftsentwicklung der Softline Gruppe als positiv: „Trotz der Einschränkungen und Auswirkungen der Corona-Pandemie haben wir mit den erzielten Umsätzen, dem erwirtschafteten operativen Ergebnis und den vollen Auftragsbüchern zum Jahresende 2020 die Grundlagen für weiteres Wachstum geschaffen. Wir haben deutlich investiert und unsere Umsätze in den margenstarken Geschäftsbereichen wie geplant steigern können. Unserem Ziel, das Ergebnis in drei Jahren mit einer optimierten Margenqualität auf EBITDA-Ebene gegenüber 2019 zu verdreifachen, sind wir einen guten Schritt näher gekommen. Der Einstieg des internationalen IT-Unternehmens Softline International als neuer Hauptaktionär der Softline AG im April 2021 hat eine weitere starke Basis für gemeinsames internationales Wachstum geschaffen.“

Die auf IT- und Software Asset Management, Informations- und IT-Sicherheit, Cloud und Future Datacenter, Digital Workplace sowie Managed Field Services und Recruiting spezialisierten deutschen Tochtergesellschaften Softline Solutions GmbH und Softline Services GmbH* liegen im Geschäftsjahr 2020 im Gesamtumsatz aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen in der ersten Jahreshälfte und geplanter Umsatzrückgänge unter dem des Vorjahres sowie unter Plan. Die Softline Solutions GmbH konnte im Geschäftsjahr ihren Umsatz i. H. v. 15,9 Mio. EUR erneut gegenüber dem Vorjahr um 1,0 Mio. EUR (7,0 Prozent) deutlich steigern, während die Softline Services GmbH im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von 4,6 Mio. EUR erzielt und damit wie geplant ca. 2,8 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert abschließt. Das Gesamtergebnis beider Tochtergesellschaften auf EBITDA-Ebene liegt insbesondere aufgrund der hohen Investitionen in die Entwicklung neuer Themen, neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Vertrieb und Consulting, die Aus- und Weiterbildung der bestehenden Belegschaft, jedoch auch aufgrund des pandemiebedingten Umsatzrückgangs mit ca. 0,4 Mio. EUR deutlich unter Vorjahresniveau.

Die auf IT-Asset Management, IT-Service Management und Managed Cloud Services spezialisierten Tochtergesellschaften in der Region Nordeuropa (bestehend aus den Gesellschaften Softline Solutions Netherlands B.V., Niederlande, Softline Solutions N.V., Belgien, und Softline Solutions Ltd., Großbritannien) konnten ihren Umsatz 2020 gegenüber dem Vorjahr von ca. 6,0 Mio. EUR deutlich auf ca. 7,6 Mio. EUR steigern. Auch das Ergebnis der Gesellschaften auf EBITDA-Ebene hat sich trotz des Einflusses der Corona-Pandemie von einer schwarzen Null im Vorjahr auf 0,4 Mio. EUR sehr gut entwickelt.

Die Softline AG, welche kein eigenes operatives Geschäft hat, erzielte im Geschäftsjahr 2020 innerhalb des Konzerns Umsatzerlöse i. H. v. 502 TEUR (Vorjahr: 747 TEUR) durch Weiterberechnung der Konzern- und Managementumlage. Darüber hinaus hat die Gesellschaft sonstige betriebliche Erträge i. H. v. 1,2 Mio. EUR erzielt; davon 800 TEUR durch die Wertaufholung eines Intercompany-Darlehens der Softline AG an die Softline Services GmbH sowie 245 TEUR durch Weiterberechnung von Vertriebs- und Verwaltungskosten. Demgegenüber stehen sonstige betriebliche Aufwendungen i. H. v. 761 TEUR. Unter Berücksichtigung von Abschreibungen i. H. v. 1.400 TEUR ergibt sich somit ein EBIT von -778 TEUR (Vorjahr: -2.626 TEUR) sowie ein EBITDA von -171 TEUR (Vorjahr: -213 TEUR).

Zum Ende des Geschäftsjahres 2020 konnte die Softline Gruppe ihren Auftragsbestand von 23,7 Mio. EUR im Vorjahr um weitere 12,8 Mio. EUR auf 36,5 Mio. EUR ausbauen; dies entspricht einer Steigerung von 54 Prozent. Davon entfallen allein ca. 18,3 Mio. EUR auf das laufende Geschäftsjahr. Durch umfangreiche Investitionen in die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die stetige Weiterentwicklung des Beratungsportfolios hat die Softline Gruppe in 2020 die Grundlage für weiteres Wachstum geschaffen. Durch die bereits Ende 2020 eingeleitete (und im März 2021 umgesetzte) Verschmelzung der ehemaligen deutschen Tochtergesellschaften auf die Softline AG wird sich zukünftig die Komplexität und Kostenbasis im Unternehmen zusätzlich stark reduzieren.

Der vollständige Geschäftsbericht 2020 der Softline AG steht ab heute auf der Internetseite des Unternehmens unter www.softline-group.com/ir zur Verfügung. Den konsolidierten Konzernabschluss der Softline Gruppe wird das Unternehmen im Juni 2021 veröffentlichen.

* Das Ergebnis der Softline Solutions GmbH, Leipzig, und Softline Services GmbH, Aschheim, ist aufgrund der Verschmelzung ab dem 1. Dezember 2020 der Softline AG zuzurechnen. Aus Gründen der Vergleichbarkeit zum Vorjahr werden die Aufwendungen und Erträge der beiden Gesellschaften für das Gesamtjahr 2020 dargestellt.