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Konzernabschluss 2020: Umsatz und Ergebnis trotz Pandemie im Plan

Umsatzerlöse mit 27,1 Mio. oberhalb der Prognose //  EBITDA mit 680 TEUR trotz Investitionen wie prognostiziert

Leipzig, 28. Juni 2021 – Die Softline Gruppe, ein international tätiges IT-Beratungsunternehmen mit Fokus auf IT- und Software Asset Management, Informations- und IT-Sicherheit, Cloud und Future Datacenter sowie Digital Workplace, veröffentlicht heute den auf freiwilliger Basis erstellten Konzernabschluss 2020. Der Einzelabschluss der börsennotierten Muttergesellschaft Softline AG (DE000A2DAN10, SFD1) wurde bereits am 19. Mai 2021 veröffentlicht.

Die im Geschäftsjahr 2020 erzielten Umsatzerlöse der Softline Gruppe liegen mit 27,1 Mio. EUR zwar 2,7 Mio. EUR unter dem Vorjahresergebnis, durch eine starke Entwicklung der Kernportfoliobereiche SAM und Cloud jedoch mit ca. 0,1 Mio. EUR leicht über Plan (2020 (e): 25,0 – 27,0 Mio. EUR). Der für das Geschäftsjahr 2020 bewusst geplante Umsatzrückgang basiert insbesondere auf den rückläufigen Umsatzerlösen der Münchener Tochtergesellschaft Softline Services GmbH in den Bereichen Recruiting- und Managed-Field-Services, die mit 4,6 Mio. EUR Umsatz in 2020 ca. 2,8 Mio. EUR unter dem Vorjahr abschließt (2019: 7,4 Mio. EUR). Hinzu kommt der Rückzug aus dem französischen Geschäft (Umsatz 2020: 0 EUR und 2019: 2,5 Mio. EUR). Um das für 2022 geplante Umsatzwachstum auf 33,0 – 35,0 Mio. EUR zu realisieren, wurde im vergangenen Geschäftsjahr bereits intensiv in die Entwicklung neuer Services sowie den Ausbau der Mannschaft investiert.

Besonders positiv entwickelte sich der Umsatz des IT- und Software-Asset-Management-Geschäfts in den Tochtergesellschaften in der Region Nordeuropa (bestehend aus den Gesellschaften Softline Solutions Netherlands B.V., Niederlande, Softline Solutions N.V., Belgien, und Softline Solutions Ltd., Großbritannien) mit einer Steigerung von 1,5 Mio. EUR gegenüber Vorjahr auf 7,6 Mio. EUR. Auch die Tochtergesellschaft Softline Solutions GmbH in der Region DACH konnte in 2020 in den Kernportfoliobereichen IT- und Software Asset Management sowie Cloud und Future Datacenter ihre Umsatzerlöse um knapp 1,0 Mio. EUR auf 8,9 Mio. EUR steigern.

Das EBITDA i. H. v. 680 TEUR liegt trotz Investitionen und pandemiebedingter Einflüsse nur leicht unter dem Vorjahreswert (2019: 881 TEUR) und damit genau im Plan (0,6 – 0,8 Mio. EUR).

Der Materialaufwand 2020 reduzierte sich von 12,6 Mio. EUR auf 11,1 Mio. EUR. Der Konzernpersonalaufwand blieb mit 12,5 Mio. EUR auf Vorjahresniveau. Dies resultiert u. a. aus den Investitionen in die Mannschaft in den magenstarken Portfoliobereichen bei gleichzeitiger Reduktion der Personalkosten durch die Auflösung der französischen Gesellschaft Softline Solutions France im Geschäftsjahr 2020. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen fielen gegenüber dem Vorjahr von 4,3 Mio. EUR auf 3,9 Mio. EUR. Das Betriebsergebnis (EBIT) entwickelte sich im Berichtsjahr von 0,7 Mio. EUR im Vorjahr auf nun 0,5 Mio. EUR.

Die positive Ergebnisentwicklung spiegelt sich auch in der Bilanz wider. So setzte sich auch im Geschäftsjahr 2020 die positive Entwicklung des Eigenkapitals fort, welches von 1,4 Mio. EUR auf nun 1,7 Mio. EUR gewachsen ist. Die Verbindlichkeiten blieben mit 4,7 Mio. EUR auf Vorjahresniveau.

Martin Schaletzky, CEO der Softline AG, kommentiert die Entwicklungen wie folgt: „Wir sind stolz auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2020. Trotz der Corona-bedingten Einschränkungen und anfänglichen Umsatzeinbrüche, insbesondere im zweiten Quartal 2020, haben wir es geschafft, sowohl unser Umsatzziel als auch unser Ergebnisziel zu erreichen. Darüber hinaus haben wir deutlich in die Weiterentwicklung sowohl unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch unseres Dienstleistungs- und Beratungsangebots investiert und damit die Grundlage für weiteres Wachstum geschaffen.“

Der Konzernabschluss 2020 steht ab heute unter www.softline-group.com/ir zur Verfügung.