Softline Group // Presse

Softline Gruppe veröffentlicht Neun-Monatsabschluss 2014

Umsatz durch Trennung von unrentablen Projekten planmäßig reduziert // EBITDA durch Fokussierung auf profitables Kernportfolio positiv // Jahresprognose 2014 aufgrund des Geschäftsverlaufs im 3. Quartal und reduzierter Erwartung für das 4. Quartal angepasst

Leipzig, 23. Oktober 2014 – Die Softline Gruppe (DE000A1CSBR6, SFD1), ein international tätiges IT-Beratungshaus mit Fokus auf Software Asset Management (SAM), IT-Infrastruktur-Consulting und Managed Services, veröffentlicht heute den Neun-Monatsabschluss 2014.

Planmäßig reduzierten sich die Umsatzerlöse des Konzerns in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2014 von 15,8 Mio. Euro (2013) auf 13,3 Mio. Euro. Die geringeren Umsatzerlöse sind eine Folge des Auslaufens von unprofitablen Projekten und der Trennung von nicht mehr zum Kerngeschäft gehörenden Tochtergesellschaften. Als Folge dieser Maßnahmen verringerten sich zudem Materialaufwand (1,8 Mio. Euro reduziert), Personalaufwand (0,7 Mio. Euro reduziert) und sonstige betriebliche Aufwendungen (0,8 Mio. Euro reduziert) gegenüber dem Vorjahr. Das operative Ergebnis (EBITDA) konnte daher nach -0,5 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf +0,1 Mio. Euro in den ersten neun Monaten 2014 verbessert werden.

Abzüglich leicht geringerer Abschreibungen von 1,0 Mio. Euro (1,1 Mio. Euro in 2013) verbesserte sich das EBIT von -1,6 Mio. Euro (2013) auf -0,8 Mio. Euro, so dass sich nach nahezu gleichbleibendem Finanzergebnis und Steueraufwendungen ein Konzernergebnis (EAT) von -1,1 Mio. Euro (-1,8 Mio. Euro in 2013) ergab.

Martin Schaletzky, CEO der Softline AG, zeigt sich zwar zufrieden mit den internen Erfolgen der aus der Rückbesinnung auf das Kernportfolio eingeschlagenen Strategieausrichtung, räumt aber ein, dass sich im dritten Quartal 2013 diese Anpassungen noch nicht wie erwartet in den Ergebnissen der Unternehmensgruppe widergespiegelt haben: "Wir haben uns durch verschiedene Maßnahmen eine höhere Effizienz und geringere Aufwendungen erarbeitet und können auf dieser Grundlage zukünftig in unseren margenstarken Kerngeschäftsfeldern wachsen. Die Ergebnisse im dritten Quartal spiegeln dabei jedoch noch nicht das Potenzial aus dieser Entwicklung wider. Da wir mit spürbaren Wachstumsimpulsen bei den Umsatzerlösen erst ab Beginn des nächsten Jahres rechnen, erwarten wir für das Geschäftsjahr 2014 Umsätze von 17–19 Mio. Euro. Unsere Prognose eines positiven EBITDA auf Konzernebene in 2014 bleibt bestehen, so dass wir nun diesen Wert auf 0,2-0,4 Mio. Euro taxieren."