Softline Group // Presse

Softline AG plant Stärkung der Eigenkapitalbasis durch Bilanzrestrukturierung

Bilanzrestrukturierung führt zu deutlicher Stärkung des Eigenkapitals und erheblicher Verringerung des Bilanzverlustes // Aktienzusammenlegung im Verhältnis 10:1 geplant // Reduzierung der Verbindlichkeiten und zahlungswirksamer Zinslast verbessert nachhaltig die Liquiditätssituation

Leipzig, 11. November 2016 – Die Softline Gruppe, ein international tätiges IT-Beratungsunternehmen mit Fokus auf Software Asset Management (SAM), IT-Infrastruktur-Consulting und Managed Services, plant ihre Verbindlichkeiten zu reduzieren. Hierzu ist eine Sachkapitalerhöhung ohne Bezugsrecht der Aktionäre im Volumen von 3.630.930,00 EUR vorgesehen. Im Rahmen des geplanten Sachkapital-erhöhungsbeschlusses sollen ausschließlich die S. K. Management- und Beteiligungs GmbH mit Sitz in Baden-Baden sowie die Löschke & Partner GmbH mit Sitz in Leipzig zur Zeichnung sämtlicher neuer Aktien zugelassen werden, mit der Verpflichtung, der Gesellschaft dafür Forderungen über insgesamt 3.630.930,00 EUR, einschließlich sämtlicher fälliger und nicht fälliger Nebenkosten- und rechte zu erlassen und damit wertmäßig in die Gesellschaft einzubringen. Dies führt wirtschaftlich zu einer Umwandlung des Darlehens in Eigenkapital, wodurch eine angemessene Eigenkapitalausstattung der Softline AG hergestellt wird. Dieser sogenannte „Debt-Equity-Swap“ erhöht das Grundkapital der Gesellschaft erheblich und wertet zudem die verbleibenden Anteile der Altaktionäre deutlich auf.

Vor diesem Hintergrund soll eine außerordentliche Hauptversammlung der Softline AG am 20. Dezember 2016 in einem ersten Schritt über eine Kapitalherabsetzung durch Zusammenlegung von Aktien im Verhältnis 10:1 entscheiden. Hierbei wird das Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von 10.298.084,00 EUR im Wege eines vereinfachten Einziehungsverfahrens um 4,00 EUR reduziert und darauf im Wege einer ordentlichen Kapitalherabsetzung durch Zusammenlegung von Aktien von 10.298.080,00 EUR auf 1.029.808,00 EUR herabgesetzt. Der im Rahmen der Kapitalherabsetzung freiwerdende Kapitalherabsetzungsbetrag in Höhe von 9.268.272,00 EUR soll vollständig mit dem in der Bilanz zum 31. Dezember 2015 ausgewiesenen Bilanzverlust in Höhe von 14.655.757,36 EUR verrechnet werden. Die Aktienzusammenlegung und Kapitalherabsetzung haben keinen Einfluss auf die Höhe des bilanziellen Eigenkapitals der Softline AG, es wird lediglich die Transaktionssicherheit der Kapitalerhöhung verstärkt. In einem zweiten Schritt soll die außerordentliche Hauptversammlung dann über die Kapitalerhöhung beschließen.

Martin Schaletzky, CEO der Softline AG, äußert sich positiv hinsichtlich der Verbesserung der Eigenkapitalbasis: „Unser Ziel ist es, für die Softline AG eine solide Basis für zukünftiges Wachstum zu schaffen und das operative Geschäft der Gesellschaft weiterhin erfolgreich durchzuführen. Die Umsetzung der Kapitalmaßnahmen wird sich positiv auf die Bilanz der Softline AG auswirken. Die Kapitalherabsetzung wird einerseits dazu beitragen, dass der Bilanzverlust um über 63 Prozent verringert wird. Andererseits wird die Kapitalerhöhung zu einer deutlichen Stärkung des Eigenkapitals der Softline AG führen. Diese wesentlichen bilanziellen Verbesserungen stellen einen wichtigen Meilenstein für die Weiterentwicklung der Softline AG dar.“

Die vollständige Tagesordnung der außerordentlichen Hauptversammlung wird am 11. November 2016 unter www.softline-group.com veröffentlicht.