Softline Group // Presse

Softline AG beschließt Kapitalerhöhung für weiteres Unternehmenswachstum

Emissionsvolumen unterstützt Wachstum in den margenstarken Kerngeschäftsfeldern // Nächste Phase des Turn-around erfolgreich eingeleitet // Hauptaktionäre unterstützen Unternehmensentwicklung durch verschiedene Maßnahmen

Leipzig, 15. Januar 2015 – Die Softline AG (DE000A1CSBR6, SFD1), Muttergesellschaft einer international tätigen IT-Beratungsgruppe mit Fokus auf Software Asset Management (SAM), IT-Infrastruktur-Consulting und Managed Services, gibt eine geplante Erhöhung des Grundkapitals bekannt. Entsprechend des Beschlusses des Aufsichtsrats soll unter Nutzung des genehmigten Kapitals das bestehende Grundkapital von rund 9,76 Mio. Euro durch Ausgabe von bis zu 536.189 Stückaktien im Nennbetrag von je 1,00 Euro auf bis zu 10,30 Mio. Euro erhöht werden. Es ist geplant, die Maßnahme unter Ausschluss des allgemeinen Bezugsrechts für bestehende Aktionäre umzusetzen. Der Emissionserlös soll für den Ausbau der bestehenden margenstarken Kerngeschäftsfelder im Bereich Software Asset Management (SAM) und IT-Infrastruktur-Consulting genutzt werden.

Bereits im zweiten Halbjahr 2014 hatte Softline einen Darlehensverzicht von 1,0 Mio. Euro gegen Besserungsschein eines Hauptaktionärs bekanntgegeben, was die zukünftige Profitabilität der Unternehmensgruppe steigern wird. Zum einen wird sich durch den Darlehensverzicht ein kurzfristiger positiver Ergebniseffekt für das Geschäftsjahr 2014 ergeben. Zum anderen werden geringere Zinsaufwendungen und Darlehenstilgungen einen langfristigen positiven Ergebniseffekt für die gesamte Softline Gruppe haben. Aus Sicht des Managements ist zu erwarten, dass ein weiterer Hauptaktionär, der seit Jahren die Entwicklung der Softline Gruppe finanziell unterstützt, die geplante Kapitalerhöhung im Falle eines Angebots in erheblichem Umfang mitzeichnen wird.

Martin Schaletzky, CEO der Softline AG, ordnet den Darlehensverzicht und die geplante Kapitalerhöhung wie folgt ein: „Wir haben uns im vergangenen Geschäftsjahr 2014 auf unser margenstarkes Kerngeschäft fokussiert und unsere Kapitalstruktur verbessert. Durch die konsequente Trennung von unprofitablen Tätigkeitsfeldern innerhalb der Gruppe reduzierte sich unser Umsatz planmäßig, dafür ist es uns jedoch gelungen, unsere Unternehmensgruppe auf operativer Ebene (EBITDA) wieder in die Gewinnzone zu führen. Nun wird es ab 2015 darum gehen, in diese margenstarken und zukunftsgerichteten Bereiche zu investieren. Das heißt wir wollen unseren Einsatz in Marketing und Vertrieb ausweiten und somit unsere Umsätze mit den verbesserten Margen steigern, um dadurch auch die nachgelagerten Ergebnisebenen zu verbessern.“