Softline Group // Presse

Kapitalschnitt und Kapitalerhöhung im Wege des Debt-Equity-Swap

Leipzig, 09. November 2016 – Vorstand und Aufsichtsrat der Softline AG („Gesellschaft“) haben heute beschlossen, für den 20. Dezember 2016 eine außerordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft einzuberufen und in dieser eine Kapitalherabsetzung sowie eine Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage vorzuschlagen. In einem ersten Teilschritt soll das Grundkapital zunächst im Wege der vereinfachten Einziehung von Aktien von EUR 10.298.084,00 um EUR 4,00 auf EUR 10.298.080,00 herabgesetzt werden. In einem zweiten Teilschritt soll das Grundkapital der Gesellschaft im Wege der ordentlichen Kapitalherabsetzung durch Zusammenlegung von Aktien von EUR 10.298.080,00 um EUR 9.268.272,00 auf EUR 1.029.808,00 herabgesetzt werden. Dies entspricht einer Zusammenlegung im Verhältnis von 10:1. Die Kapitalherabsetzung soll dazu dienen, den ausgewiesenen Bilanzverlust der Gesellschaft zum 31. Dezember 2015 in Höhe von EUR 14.655.757,36 auszugleichen.

Im unmittelbaren Zusammenhang mit der Herabsetzung des Grundkapitals der Gesellschaft soll dieses sodann in einem zweiten Schritt erhöht werden, und zwar um EUR 726.185,00 auf EUR 1.755.993,00. Im Rahmen des Sachkapitalerhöhungsbeschlusses sollen ausschließlich die S. K. Management- und Beteiligungs GmbH mit Sitz in Baden-Baden sowie die Löschke & Partner GmbH mit Sitz in Leipzig zur Zeichnung sämtlicher neuen Aktien zugelassen werden, mit der Verpflichtung, der Gesellschaft dafür Forderungen über insgesamt EUR 3.630.930,00, einschließlich sämtlicher fälliger und nicht fälliger Nebenforderungen und -rechte zu erlassen und damit wertmäßig in die Gesellschaft einzubringen.
Die Softline AG beabsichtigt, mit der bilanziellen Restrukturierung durch den Debt­-Equity­-Swap die Gesellschaft nachhaltig auf ein stabiles bilanzielles Fundament zu stellen, indem zum einen eine Bilanzstruktur mit angemessener Eigenkapitalausstattung geschaffen und zum anderen durch die Reduzierung der Darlehensverbindlichkeiten und der damit verbundenen Zinslast die Liquiditätssituation der Gesellschaft stabilisiert wird. 

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