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Softline AG gibt Halbjahreszahlen bekannt: 34 Prozent Ergebnisverbesserung gegenüber Vorjahreszeitraum - Cash-Bestand bleibt weiter stabil

(PresseBox) Offenburg, 28.02.2006, Die Softline AG (ISIN: DE0007206005) legt die Zahlen für das erste Halbjahr 2005/2006 (01.07.05 - 31.12.05) vor. Der Konzern erzielte einen Umsatz von 12,9 Mio. Euro nach 13,8 Mio. Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum und ohne Berücksichtigung der zum 01.07.05 verkauften Schweizer Trade Up AG. Das Ergebnis konnte mit minus 1,6 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr (minus 2,44 Mio. Euro) um plus 34 Prozent verbessert werden. Opera- tiv reduziert sich der Verlust um 0,5 Mio. Euro auf 1,1 Mio. Euro, da Firmenwertabschreibungen anfielen und unter anderem Rückstellungen für eine schon vor drei Jahren verkaufte Beteiligung gebildet werden mussten. Trotz schwieriger Ertragslage und zunehmend starkem Margendruck in Deutschland konnte die Verbesserung des Halbjahresergebnisses durch erhebliche Kosteneinsparungen von 2,1 Mio. Euro erreicht werden. Die französische Tochter Apacabar SAS hat im ersten Halbjahr 2005/2006 ein leicht positives Ergebnis erzielt. Der aktuelle Cash-Bestand von 7,9 Mio. Euro hat sich im Vergleich zu 7,8 Mio. Euro zum 30.06.05 (Geschäftsvorjahresende) verbessert. Mit dem Ver- kauf der Softline UK am 10.02.06 (2. Halbjahr) wird der Cash-Bestand weiter steigen. Die Softline AG ist damit gut gerüstet, um die strategische Neuausrichtung hin zu einer Managementholding mit Beteiligungen für innovative Zukunftstechnologien und Dienstleistungen weiter voranzutreiben. Die Veröffentlichung des 6-Monatsberichts erfolgt im März.

Die Verbesserung der Ergebnislage konnte durch die Erfolge der Restrukturierung und die Stabilisierung des Kerngeschäftes erreicht werden, führte jedoch nicht zu einem Gewinnausweis. Der Geschäftsverlauf des letzten Halbjahres zeigt somit die Notwendigkeit der strategischen Neuausrichtung der Softline AG, da die Marge im Softwarehandel weiterhin stark unter Druck steht. Die Marktrahmenbedingungen werden sich aus Sicht des Unternehmens nicht deutlich verbessern, weshalb die Softline AG in Wachstumsmärkte außerhalb des klassischen Softwarehandels investieren wird. Deshalb sucht der Vorstand weiter nach Partnerschaften für die bestehenden Beteiligungen und prüft gleichzeitig neue Beteiligungsmöglichkeiten mit attraktiven Renditeperspektiven.