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Release des Snow License Manager 9.2

Snow Software hat mit dem Release des Snow License Manager 9.2 neue Features implementiert. Den Adobe Creative Cloud Connector, die Oracle Managment Option und andere Neuerungen möchten wir Ihnen im Folgenden vorstellen.

Adobe Creative Cloud Connector

Die Möglichkeit, das Portal der Adobe Creative Cloud anzubinden, ist eines der Release-Highlights. Dies verdeutlicht den Fokus des Herstellers auf Cloud Spend Optimization. Erstmals können Sie nicht nur die Adobe-CC-Installationsbasis einsehen, sondern auch eine Ausgabenoptimierung hinsichtlich der verfügbaren Lizenzen durchführen. Zusätzlich weist das Tool auf Risiken und Optimierungsmöglichkeiten hin. Hierfür misst der Snow License Manager, wie viele User für Adobe-CC-Produkte lizenziert sind, Applikationen aber nicht nutzen. Umgekehrt gibt das Tool Auskunft darüber, wie viele User die Produkte ohne bekannte Zuweisung von Unternehmenslizenzen verwenden. Diese Risiken und Optimierungsmöglichkeiten werden mit finanziellen Gegenwerten hinterlegt.

Risikobewertung bei Windows Server

Snow stellt mit dem aktuellen Release hilfreiche Berichte zur Verfügung, die bei der Lizenzierung des Windows Servers unterstützen. Hier gibt das Tool für die OS-Versionen 2012 bis 2019 zunächst Empfehlungen, wie jeder einzelne Server pro Version lizenziert werden müsste.

Auf Basis der im Tool eingepflegten Lizenzen erfährt der Anwender, was die für ihn günstigste Lizenzierungsoption ist. Darüber hinaus weist der Snow License Manager auf potenzielle Risiken pro Server hin. Zum Beispiel auf die Lizenzierung einer Maschine mit einer unnötig hohen Edition oder die Nutzung veralteter und nicht mehr durch den Hersteller unterstützter Versionen. Lizenzverantwortlichen erhalten damit hilfreiche Instrumente, die Windows-Server-Lizenzierung zu optimieren und Risiken zu identifizieren.

Oracle Compliance-Berechnung

Mit der Oracle Management Option können Sie erstmals Compliance-Werte für die bestehende Infrastruktur ermitteln. In diesem Umfeld besteht ggf. die Schwierigkeit, dass Kunden Sondervereinbarungen mit Oracle treffen. Ein SAM-Tool kennt diese nicht. Deshalb ermöglicht der Snow License Manager, verfügbare Lizenzen entweder Serverclustern, physischen Servern oder einzelnen VMs zuzuweisen. Auf diese Weise haben Lizenzverantwortliche die Möglichkeit, spezifische zu lizenzierende Umgebungen mit vorhandenen Entitlements zu verrechnen. Das Tool ermittelt hierfür auf Basis der Standardnutzungsrechte für Prozessor-Metriken die Menge lizenzpflichtiger Prozessoren (physische Cores x Core-Faktor). Im Rahmen der NUP-Lizenzierung berechnet der Snow License Manager die minimal zu lizenzierende Menge.

Verbesserte Suchfunktion

Bisher hatten Anwender die Möglichkeit, bestimmte Computer und Applikationen über eine dedizierte Suchfunktion zu suchen. Diese existierte parallel neben den Standardlisten-Anzeigen. Die spezifische Suche lieferte detailliertere Informationen als die reine Listenansicht, war jedoch wenig performant und etwas unhandlich in der Bedienung. Das neue Release verbindet die Vorteile der Listenansicht mit der Granularität der Suchfunktion. Anwender finden in einer zentralen, performanten und detaillierten Übersicht nun alle gewünschten Informationen.

Sie haben Fragen zum Release des Snow License Manager 9.2? Gern beantworten wir Ihnen Ihre Fragen und helfen Ihnen weiter. Senden Sie uns eine E-Mail an sam@softline-group.com oder kontaktieren Sie uns telefonisch unter +49 341 24051-0.

Alexander Butzlaff | Tags: Snow License Manager, Software Asset Management, SAM tool, Adobe Creative Cloud, Snow, Oracle, Windows Server