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Release der FlexNet Manager Suite 2019 R1

Mit dem Release der FlexNet Manager Suite 2019 R1 (im April 2019 offiziell vorgestellt) hat Flexera vorhandene Features grundlegend verbessert. Das Erfassen und Importieren von Datensätzen aus der Cloud wurde vereinfacht. Es liefert durch die Optimierung bestehender Konnektoren qualitativ hochwertigere Daten. Im Folgenden geben wir Ihnen einen kurzen Überblick über Änderungen und neue Features.

Neuer Connector

Der neu eingeführte Connector »Microsoft 365« ersetzt den vorhandenen »Microsoft Office 365«. Dieser wird im FlexNet Beacon jetzt als »Microsoft Office 365 (deprecated)« angezeigt und demnächst nicht mehr unterstützt. Um die Umstellung zu erleichtern, sind zurzeit noch beide Konnektoren verfügbar. Wir empfehlen Ihnen, auf den Connector »Microsoft 365« umzusteigen, da er folgende Verbesserungen und Vorteile aufweist:

  • Genauere und robustere Daten durch Verwendung des Microsoft Graph API
  • Größere Kontrolle über Zugriffs-Tokens
  • Mehrstufige Authentifizierung von Microsoft 365 (optional)
  • Nutzungsinformationen weiterer Microsoftprodukte (z. B. Exchange, SharePoint etc.)
     

Import von Cloud-Dienst-Anbieterdaten für virtuelle Computer unter Microsoft Azure

Ein neuer Microsoft-Azure-Inventaranschluss automatisiert teilweise den Prozess der Erfassung von Inventardaten für virtuelle Maschinen, die der Azure Resource Manager verwaltet. Alle mit dem neuen Microsoft-Azure-Adapter importierten Daten können Sie auf der Seite »Cloud Service Provider Inventory« einsehen. Hier finden Sie alle Abweichungen zwischen dem Cloud-Bestand und dem Bestand vom FlexNet-Bestandsagenten oder von Inventarisierungswerkzeugen anderer Anbieter. Wenn beispielsweise eine Virtuelle Maschine (VM) in der Cloud ohne installierten FlexNet-Inventaragenten aufgebaut wird, hebt sich das fehlende Inventar auf dieser Seite hervor.
 

Zertifizierung der Anwendung für die ServiceNow-Integration

Die FlexNet Manager Suite ist für die ServiceNow-Integration auf die Version 4.0 aktualisiert und vollständig ServiceNow-zertifiziert. Die Anwendung wird nun von den Versionen JAKARTA, KINGSTON und LONDON unterstützt.

Neue Funktionen haben den Weg in die Anwendung gefunden und altbewährte sind jetzt besser nutzbar. Künftig können Sie Anwendungsdatensätze im SAM Foundation Plugin und auch in der Configuration Management Database (CMDB) speichern. Somit ist das SAM Foundation Plugin nicht länger unbedingte Voraussetzung für die Integrationsanwendung.

Hardware-Inventarexporte der FlexNet Manager Suite führen jetzt zur Erstellung von Datensätzen für virtuelle Computer, die als Hyper-V, VMware, Solaris, EC2 oder als virtuelle Computerinstanz klassifiziert werden. Sie können wählen, ob FlexNet Manager Suite oder ServiceNow bei der Aktualisierung des Inventarklassen-Namens maßgebend sein soll.

Neu sind außerdem folgende Punkte:

  • Effektiveres Arbeiten durch reduzierte Importzeiten
  • Schnelleres Laden von Import-Transaction-Ansichten
  • Stark verringerte Verarbeitungszeiten beim Import in ServiceNow (wenn vollständiger Export aus FNMS verwendet)

Ein neu konzipiertes Integrationsanwendungs-Menü und neue Ansichten unter »Imported Records« führen zu einer verbesserten Usability.
 

Unterstützung der Inventar- und Lizenzoptimierung für SAP S/4HANA

Neue Funktionen erleichtern Ihnen die Verwaltung von SAP S/4HANA mithilfe von FlexNet Manager for SAP Applications. FNMS bietet Ihnen jetzt eine genaue Bestandsaufnahme für S/4HANA-abhängige SAP-Systeme in Ihrer Systemlandschaft. Sie können diese Systeme entweder mit dem FlexNet Manager for SAP Applications oder direkt in SAP modellieren. Die Ergebnisse sind über einen Inventarbeacon importierbar. Nach Erstellung des Modells können Sie die Lizenzoptimierung für die S/4HANA-Systeme innerhalb der FlexNet Manager Suite verwalten.

Als Software Asset Manager haben Sie die Wahl:

  1. Import und Synchronisation von Systemlandschaften, die S/4HANA-Systeme enthalten, in das SAP Admin-Modul
  2. Import von S/4HANA-Inventar für den Verbrauch von Named-User- und Paket-Lizenzen
  3. Konfiguration der Lizenz-Abgleichsregeln für S/4HANA

Weitere Änderungen und Features

Bereitstellung und Aktualisierung von FlexNet-Inventarisierungsagenten

  • Verhinderung automatischer Upgrades des Inventarisierungsagenten
  • Auswahl der auf dem Anwendungsserver verfügbaren Version und Festlegung beliebiger Kombination unterstützter Plattformen (inkl. selbstständiger Aktualisierung auf die von Ihnen genehmigte Version)

Versionssteuerung für Erkennungsregeln des FlexNet-Inventarisierungsagenten

  • Versionskontrolle von Erkennungsregeln
  • Tests von Versionen vor globalem Rollout

Updates für bewährte Features

  • Download des FlexNet Inventory-Agent an neuer Stelle
  • Verbesserungen bei Optimierung des Lizenzverbrauchs

Verwendung der FlexNet Manager Suite als Ersatz für ILMT

  • Signifikante Änderungen im »PVU-Modus«

    • Lokalisierung für korrekte Verbrauchsberechnung
    • Wegfall der Adaptereigenschaft »PeakConsumed«
       

Sie haben Fragen zum Release der FlexNet Manager Suite 2019 R1? Gern beantworten wir Ihnen Ihre Fragen und helfen Ihnen weiter. Senden Sie uns eine E-Mail an sam@softline-group.com oder kontaktieren Sie uns telefonisch unter +49 341 24051-0.

Steve Neddermeyer | Tags: FlexNet Manager Suite 2019 R1, Software Asset Management, Flexera Flexnet Manager, SAP, ServiceNow, Microsoft Azure, Microsoft Office 365