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Release der FlexNet Manager Suite 2018 R1

Mit dem Release der FlexNet Manager Suite 2018 R1, welches Flexera im April 2018 offiziell vorgestellt hat, wurde eine Vielzahl innovativer Features eingeführt, welche vor allem das Verwalten von Lizenzen in der Cloud vereinfachen.

SaaS Inventory Framework

Mit dem »SaaS Inventory Framework« können SaaS-Applikationen, welche eine entsprechende API bereitstellen, schnell integriert und gemanagt werden. Flexera kündigte an, demnächst einen Knowledge-Base-Artikel zu veröffentlichen, welcher die Nutzung des Frameworks beschreibt.

SalesForce.com

Mit dem neuen Release wird Ihnen ein neuer Inventaradapter zum Importieren von Salesforce.com-Allokationen und -Nutzungsdaten bereitgestellt. Der Adapter importiert Salesforce-Lizenzinformationen und erstellt für jede angebundene Instanz eine SaaS-Benutzerlizenz. Das Feature ermöglicht es, den Lizenzverbrauch eines jeden Benutzers im Unternehmen darzustellen, welcher Zugang zu Salesforce.com hat.

Lizenzmanagement für Cloud Service Provider

Unternehmen stellen oftmals Applikationen auf virtuellen Maschinen (VM) bereit, welche von Cloud Service Providern gehostet werden. Bei diesen Konstellationen ist es möglich, bereits im Unternehmen existierende Softwarelizenzen zu nutzen, um die Anwendungen auf den VMs zu lizenzieren. Dieses Verfahren wird auch »Bring Your Own Software Licence« (BYSOL) genannt.

Die erste Phase des BYOSL Managementsupports wurde nun in das 2018 R1 Release integriert.

Bekannte Cloud Service Provider sind standardmäßig in die FlexNet Manager Suite integriert. Außerdem ist es möglich, nach Bedarf weitere Provider der Suite hinzuzufügen. Nicht unterstützte Cloud-Umgebungen werden automatisch identifiziert.

Durch die integrierten Lizenzregeln (z.b. für IBM, siehe Abbildung) werden damit auch für Server in Cloud Umgebungen die Lizenzbedarfe korrekt ermittelt. Diese Lizenzregeln sind beliebig erweiterbar und spiegeln die verschiedenen Regelungen wider, die Softwarehersteller zwischen dem Betrieb innerhalb der eigenen Infrastruktur (on premise) oder innerhalb von Cloud-Umgebungen ansetzen.
IBM Lizenzierungsregeln der FlexNet Manager Suite 2018 R1
Data Platform

Mit dem Erwerb von BDNA wurde der erste Schritt in Richtung der Integration von Technologien gegangen, um die wegweisende Flexera Data Platform für Applikationserkennung und Lizenzmanagement einzuführen. Den Grundstein dazu legte Flexera mit dem Release eines Connectors, welcher das Importieren von normalisierten Daten aus »Normalize v5« in die FlexNet Manager Suite ermöglicht. (Normalize v5 war ein Bestandteil der BDNA Data Platform v5 Lösung.)

Die Installations-Evidence wird automatisch mit der Application Recognition Library (ARL) abgeglichen. Wenn der Abgleich erfolgreich ist, wird die installierte Applikation als Teil des Importprozesses in die FlexNet Manager Suite übernommen.

Allgemeine Updates für bewährte Features

Adapter Update

  • Oracle Enterprise Manager (OEM) 13.2
  • Citrix XenApp/ Citrix XenDesktop 7.15

Agent Update

  • IBM Tivoli Storage Manager – Erkennen der Edition

Adobe-DC-Unterstützung

  • Es ist kein Agenten-Upgrade erforderlich, aber ein Flexera-Agent ist zwingend nötig
  • Im Rahmen der Inventarisierung wird die Seriennummer (welche sich im ISO 19770-2 Tag befindet) mit einer von Adobe bereitgestellten Tabelle abgeglichen

Performance-Verbesserungen

Die Geschwindigkeit beim Laden der »All Applications«- und der »All Inventories«-Grids wurde von ca. 20 auf unter 2 Sek. (Ladezeit) reduziert. Bereits in Arbeit ist darüber hinaus die Verbesserung der Performance des »All Licences«-Grids für nachfolgende Releases.

 

Maximilian Hensel | Tags: Software Asset Management, License Management, FlexNet Manager Suite 2018 R1, SaaS Inventroy Framework, Features